About marionLeMiKi

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Welch ein Umstand

Einem Wunsch entsprungen, zur Wirklichkeit geworden, so wurdet ihr meine Kinder geboren! Ich konnte euch nicht immer alles geben, aber so ist das eben im Leben! Vielleicht könnt ihr mir vieles nicht vergeben, aber auch das ist so im Leben! Dennoch ist alles aus Liebe geschehen; der Liebe zu euch, der Liebe zum Leben! Ihr seid das Schönste, das Beste, das Liebste was mir geschehen, das Größte ist wohl: Durch euch und in euch werde ich weiterleben! Wieder einmal beginne ich mit einem selbst geschrieben Text, er ist meinen Kindern gewidmet. Ich liebe euch drei so sehr! Ich erinnere mich noch gut daran, als ich mit 19 Jahren erfuhr, nicht schwer krank, sondern in anderen Umständen zu sein. Wie andere Umstände? Ich hatte einen Pillenwechsel vorgenommen und gehörte nun tatsächlich zu den 1% der Frauen, die trotz Pille schwanger wurden. Welch ein Umstand! Es war so nicht geplant und ich befand mich ja auch in keiner langjährigen Partnerschaft, ganz im Gegenteil – ich hatte ein Beziehungskuddelmuddel. Damals habe ich in Wien gelebt und mir sofort Gedanken über einen möglichen Schwangerschaftsabbruch gemacht. Ich habe ein Institut aufgesucht, mich über die Vorgehensweise informiert und es war sofort klar, dass ich mich gegen diesen Eingriff entscheiden würde. Ich habe es nie bereut! Ich hätte mit so einer Entscheidung nicht gut leben können. Es ist unbeschreiblich wie glücklich ich war, als ich mein Kind zum ersten Mal im Arm halten durfte! Mit 25 Jahren war ich dann in freudiger Erwartung. Diesmal bewusst entschieden, auch wenn es hier auch Anfangs

Welch ein Umstand2018-11-04T10:15:49+00:00

Glück

In den vergangenen Beiträgen haben wir uns doch mit sehr schwerer Kost beschäftigt. Diesen Beitrag widme ich dem Thema Glück und beginne mit einem weiterem Gedicht, dass ich 2004 geschrieben habe. Wenn wir erwachen am morgen und wir fühlen uns sicher und geborgen; Dann ist das Glück! Wenn wir wandern, gemeinsam oder auch einsam bewundernd, all das Schöne das um uns ist; Dann ist das Glück! Wenn wir uns spüren, wenn Dinge uns berühren; Dann ist das Glück! Wenn wir lachen, all die schönen Dinge machen, weil wir lebendig sind und gesund; Dann ist das Glück! Wenn wir beschenkt werden, ob im Großen oder im Kleinen, wenn uns Menschen lieben, weil sie meinen, dass wir etwas Besonderes sind; Dann ist das Glück! Glück kommt zu jedem, es will uns was geben – jedem von uns! Oft können wir es nur nicht sehen, DAS GLÜCK! In unserer Kultur gibt es den weitverbreiteten Glauben, man könne nicht glücklich sein, wenn man Probleme hat. Diese Überzeugung wurde uns schon unser gesamtes Leben lang anerzogen. Aber ist das wirklich wahr? Stell dir einfach einmal vor, du hast dir vorgenommen in die Stadt zu gehen um dir etwas schönes zu kaufen. Als du bei der Kasse stehst, erkennst du sofort, da stimmt etwas nicht. Die Brieftasche, mit jeder Menge Geld und all deinen Karten ist weg. Du hast ein Problem! Du gehst all deine vorangegangenen Wege ab, aber nichts. Dann kommt dir die Idee, das Fundamt aufzusuchen. Auch dort wurde deine Brieftasche nicht abgegeben. Du triffst dort aber einen Menschen,

Glück2018-09-16T07:12:55+00:00

Schritt für Schritt

Ich habe in den Einträgen davor versucht, dir einen Einblick zu geben in mein Leben und meine eigene Erfahrung mit den Themen Sucht, emotionaler Abhängigkeit & Co-Abhängigkeit. Ich glaube es ist wichtig zu verstehen, dass diese Themen eng mit unserem Gesellschaftsprozess verbunden sind und in unterschiedlichsten Formen auftreten können und keiner von uns ist davor gefeit. Dieser Suchtprozess betrifft nicht nur den Süchtigen selbst, sondern sein, oder ein ganzes System – uns alle.  Unter süchtig verstehe ich, ein zwanghaftes Bedürfnis nach einer Substanz oder einem Ereignis außerhalb von dir, dass wichtiger wird als deine innere Klarheit. Konkret bedeutet das, die Sucht spaltet uns ab von unseren Gefühlen, unserer inneren Moral, unserer Wahrnehmung unserer Wahrhaftigkeit, im Grunde von unserem Lebensfluss, wir verlieren uns im nichts und einer unendlichen Leere. Ich habe mich ganz bewusst zurückgezogen und mich intensiv mit mir beschäftigt. Denn ich habe gefühlt, an diesem Punkt meines Lebens möchte ich mich eben nicht mehr ablenken, sondern die Chance nutzen und meine Klarheit zurückgewinnen! Ich war ja in einem Zustand von starker Verwirrung und hatte den Zugang zu mir selbst verloren, ein sehr trostloser Zustand. Dazu war es notwendig, mein gesamtes Leben, meine Einstellungen mein Tun und Denken sowie mein Verhalten zu hinterfragen und zu ändern und eine längere Auszeit zu nehmen.  Mir hat diese Auszeit, dabei geholfen mich wieder zu spüren und das Vertrauen, dass ich verloren hatte, in mir und in das Leben wiederzufinden. Fragen und Erkenntnisse, die mir geholfen haben und die ich dir nicht vorenthalten möchte: Erkenne, dass du dich in

Schritt für Schritt2018-09-24T13:24:48+00:00

Von der „Suche“ zur Sucht…

„Von der Sucht zu lieben, von der Sucht zu rauchen, von der Sucht zu trinken, von der Sucht zu brauchen, von der Sucht nach Drogen, zu der Sucht zum kaufen, von der Sucht zu spielen und zu essen, um unsere negativen Gefühle zu vergessen! Wir haben Sehn-Sucht! Was bedeutet das? Wohl das Sehnen und Süchtig sein  nach etwas! Also es fehlt was, werden wir nun erkennen und können wir dieses WAS auch beim Namen nennen? Es fehlt uns etwas, diese Suche zu beenden! Aber was ist das? Womit fangen wir an? Vielleicht fangen wir an bei dieser Suche zu erkennen “Liebe dich selbst“ um diese Sucht zu beenden. Trinken bedeutet wohl die Angst zu ertränken, welchen Schmerz will ich versenken? Bei Drogen und Spielsucht,  man glaubt es kaum, flüchtet man in einen anderen Erfahrungsraum. So steht hinter  allem etwas zu lesen, hinter jeder Sucht steht etwas, das gewesen. Vielleicht fängst du nun an zu erkennen, LIEBE DICH SELBST um deine Sucht und Suche zu beenden.“ Dies ist ebenfalls ein Text von mir. Nach meiner Scheidung fiel nicht nur ich ins Bodenlose. Am meisten gelitten haben sicher meine Söhne, vor allem mein Ältester. Mitten in der Pubertät angekommen hat er plötzlich auf Grund der Scheidung erfahren, dass sein Vater nicht sein leiblicher Vater ist. Dies löste in ihm, abgesehen von dem Trennungsschmerz eine große Identitätskrise aus. Ich habe mich nie gescheut, Hilfe zu suchen und auch anzunehmen, ich habe das nie als Schwäche, sondern ganz im Gegenteil als Stärke empfunden. Mein Sohn hat sich verständlicherweise immer

Von der „Suche“ zur Sucht…2018-09-18T17:11:53+00:00

Über die Liebe

Liebe, welch ein großes Wort! Diesen Beitrag widme ich der Liebe, möge sie uns alle finden und unser Herz öffnen und alles verbrennen, was nicht Liebe ist. „Wenn zwei Menschen sich finden, dann lächeln sie sich an, sie schauen sich in die Seelen, oft bleibt das ein Leben lang. Wenn zwei Menschen sich treffen, an einem Ort wo man nichts hört und nichts sieht, dann sind es die Gedanken und Vorstellungen, in die man sich verliebt. Man weiß nichts über das Aussehen, kennt das Lächeln nicht, kennt nicht die Stimme und auch kein Gesicht. Verliebt sich nur in Gedanken. Dieses Verliebt sein wird spürbar… und der Wunsch wird geboren, ich möchte dich sehen am Abend, am Morgen. Möchte dich riechen und schmecken, möchte deinen Körper mit Zärtlichkeiten bedecken. Möchte bei dir sein, nicht nur an dich denken und verliebt sein nur in Gedanken. Wenn Menschen sich finden, dann lächeln sie sich an, sie schauen sich in die Seelen, oft bleibt das nicht ein Leben lang! Oft waren es nur die Gedanken und Vorstellungen, die man liebt.“ Auch diesen Text habe ich vor vielen Jahren geschrieben. Wenn ich ihn jetzt lese, bin ich berührt. Er erinnert mich daran, wie ich vor vielen Jahren im Chat, ich bin damals zufällig über das Buch „Mary“ von Ella Kensington darauf gestoßen, viele Menschen kennenlernen durfte, die sich dort auch verliebt haben. Ich habe sehr viel Zeit darin verbracht, hatte ich doch 2 Kinder und war alleine, konnte am Abend nicht weggehen und so freute ich mich immer auf die

Über die Liebe2018-09-15T21:25:58+00:00

Kinesiologie – mein Einstieg

Der Einstieg war für mich so schwierig. Ich habe mir Jahre lang nichts sehnlicher gewünscht, als die Schulbank endlich verlassen zu dürfen. Ich war verzweifelt, hatte ich doch selbst keine guten Erinnerungen an meine eigene Schulzeit! Nun saß ich da und musste mich erneut diesem Thema stellen. Ich habe es nie verstanden, warum Kinder plötzlich den Spaß am Lernen verlieren, obwohl es genau das ist, was Kinder am Liebsten tun - Neues entdecken, experimentieren, nicht müde werden, um Unerforschtes zu entdecken. Damals mit 6 Jahren habe ich mich so sehr auf die Schule gefreut, wollte so gerne selbst lesen und schreiben können und dann war es soweit und der Druck, das Sitzen müssen und das Still halten haben mir soviel abverlangt. Vor allem die ständigen Fehler, die sich einschlichen, obwohl ich mich so bemühte. Meine Mutter war überfordert und ungeduldig. Vielleicht hatte sie sich selbst so gefühlt wie ich mich zu dem Zeitpunkt, als mein Sohn zur Schule kam.  Ich wollte als Mutter mein Bestes geben, wollte, dass mein Sohn ein guter Schüler wird und seine Freude am natürlichen lernen behält. Er kam mit 7 Jahren in die erste Klasse und schon nach wenigen Wochen stellte sich heraus, dass er offensichtlich nicht in der Lage war, den Anforderungen der ersten Klasse gerecht zu werden. Schreiben war nicht das Problem, aber die Zahlen und Buchstaben auf Papier in die Zeile zu bringen schon. Lesen einzelner Buchstaben war kein Problem, Silben zu lesen ging gar nicht. Daher entschlossen wir uns zu einem Wechsel in die Vorschule. Binnen

Kinesiologie – mein Einstieg2018-09-10T17:04:32+00:00

Wer bin ich?

Vor nun fast 50 Jahren erblickte ich das Licht der Welt. Ich hatte das Glück in eine wundervolle, glückliche Familie geboren worden zu sein, wo jeder mit sich im Reinen war. Ich war ein braves, freudvolles und neugieriges Kind. Meine Erfahrungen in der Schule und auch bei meinem beruflichen Werdegang waren von Erfolg gekrönt. Als ich den Wunsch verspürte, eine Familie gründen und mich in einer Paarbeziehung erfahren zu wollen, kam ein Prinz auf einem weißen Schimmel, nahm mich mit auf sein wundervolles Schloss, wir bekamen drei wunderbare Kinder und da wir noch nicht gestorben sind, leben wir immer noch glücklich und zufrieden….Zugegeben, ganz so war es nicht, auch wenn es gut klingt, nicht wahr!? 😉 „An einem sonnigen Frühlingstag wurde ich geboren, zwei Jahre später ist mein Vater gestorben – nicht tot, nur gegangen…. fort aus meinem Leben! Irgendwann dann als Kind so nach Liebe schreiend, irgendwann nur mehr leise danach weinend, bis sie weg war die Hoffnung: Fort aus meinem Leben! Die Zeit verging, ich wurde größer und älter, der Schmerz blieb und in meinem Herzen wurde es immer kälter. Nicht nach außen, da blieb es heiß auf der Suche nach Liebe immer bereit! Aber sie war fort aus meinem Leben. Ja, dann fand ich sie, die Liebe die ich kannte, kalt, berechnend zur Lüge immer bereit – aber was soll es - endlich bin ich nicht mehr alleine, endlich bin ich zu zweit. Und bald schon zu dritt… Die Lügen wurden größer, der Schatten um mich immer dunkler. Ich will fort, fort

Wer bin ich?2018-09-30T16:40:11+00:00

Was sind Selbstgespräche?

Erstmal herzlich Willkommen hier in meinem Blog. Ich bin aufgeregt, lange habe ich überlegt, ob ich mich für einen Blog auf meiner Homepage entscheiden soll und ja, nun ist es soweit! Wie kommt es nun zu diesem Titel: Was sind Selbstgespräche? Ich gehe davon aus, dass du genau weißt was Selbstgespräche sind! Ich habe diesen Titel gewählt, weil ich auf die Kommentarfunktion im Blog verzichten werde, dazu reicht meine zeitliche Ressource nicht aus. Der weitere und viel wichtigere Grund ist, dass ich davon überzeugt bin, dass wir immer lehren, was wir selbst lernen wollen und über Dinge sprechen oder urteilen, die uns selbst betreffen. Ich kenne dich wahrscheinlich (noch) nicht persönlich und doch riskiere ich dich hier und auf meiner Homepage per DU anzusprechen, diese DU Form entspricht der Seelenebene. Unverstellt und ehrlich möchte ich dir hier begegnen; ich schreibe hier wie ich denke und fühle, was für mich und mein Leben hilfreich war/ist, oder wo ich mir selbst oder anderen, unbewusst, rückblickend das Leben, schwer gemacht habe. Dabei geht es nicht darum, dir zu gefallen oder dich belehren zu wollen, dass wäre vermessen. Ich möchte dich berühren und möglicherweise bringt meine persönliche Perspektive irgendetwas in dir zum Schwingen. Manches davon magst du gut finden, anderes nicht, vielleicht sind unsere Wege durch völlig unterschiedliche Weltanschauungen und Werte geprägt, dass ist vollkommen in Ordnung. Bleibe, wenn du willst weder in der Zustimmung noch in der Ablehnung stehen, sondern gehe darüber hinaus. Erlaube den Fragen in dir nachzuklingen, vergiss mich und meine Worte, geh hinaus und genieße

Was sind Selbstgespräche?2018-09-23T16:19:13+00:00