Gerade jetzt durch Corona, ist das Masken tragen zur Pflicht geworden. Fragst du dich auch, wann diese Maskerade endlich vorbei ist!?  Viele von uns tragen schon ihr Leben lang Masken. So gesehen wird die Maskenpflicht irgendwann der Vergangenheit angehören, aber sind wir auch bereit uns zu demaskieren? Wir haben schon früh gelernt uns nicht mit allem was uns ausmacht zu zeigen. Was ist echt, was ist unecht? Was ist Komödie, was ist eine Tragödie? Schon als Kinder haben wir gehört: „Ein Indianer zeigt keinen Schmerz!“ Viele Mädchen haben gehört: “Wenn du wütend bist oder immer weinst, bist du nicht brav und lieb.” Wir sahen vielleicht unsere Eltern unglücklich, weinend oder wütend. Als wir Kinder nachfragten, bekamen wir sehr oft die verwirrende Antwort: “Alles in bester Ordnung!” Wir begannen an uns zu zweifeln und vertrauten unserem Gefühl nicht mehr. Irgendwann, damals haben wir damit begonnen uns auch Masken aufzusetzen und mitzuspielen. Wir verbiegen und verstellen uns oft, ganz egal ob im Job oder im Privatleben. Der Grund dafür, dass wir diese Maske tragen ist ganz simpel:

“Wir alle sehnen uns nach Nähe, Liebe und Geborgenheit. Wir alle möchten dazugehören!

Ein Teil von uns denkt immer cool, entspannt oder hart sein zu müssen um von anderen Menschen respektiert zu werden. Wir werden verletzt und tun so als ob es uns gut ginge. Manchmal sind wir traurig und verstecken dieses Gefühl hinter forschem Auftreten. Wir erscheinen liebevoll und empfinden dahinter eine Ablehnung. Wir lächeln, aber hinter der Maske der Freude, steckt viel Wut und Agression. Viele zwischenmenschliche Beziehungen driften auseinander, weil wir unser Innerstes nicht preisgeben können und eigene Empfindungen sowie die der Anderen nicht verstanden werden. Oft verstehe ich mich ja selbst nicht, höre ich von Klientinnen.  Jene Momente in den wir unsere Masken fallen lassen können, gehören für die meisten von uns mit Sicherheit zur Seltenheit. Aber genau dann, wenn wir den Mut aufbringen das zutun, entstehen Momente der besonderen Nähe. Wir sind dann offen, wie einst in unserer Kindheit bevor wir uns entschlossen haben eine Maske zu tragen. Wenn du es geschafft hast deine Maske vor dir selbst abzulegen ist das schon ein großer und wichtiger Schritt. Es wird dir Anfangs vielleicht einiges an Überwindung kosten, doch je öfter dir das gelingt, desto einfacher wird es für dich auch, deine Maske vor anderen fallen zu lassen. Dir selbst und anderen gegenüber ehrlicher zu sein bringt viele Vorteile mit sich. Vielleicht wirst du mit so einer aufrichtigen Haltung, sogar zu einem Vorbild für andere Menschen werden. Das wirkt ansteckend! Denn:“Wenn du dich zeigst, kann sich auch der andere zeigen.”

Manchmal setzen wir uns Masken auf um nicht verletzt zu werden. Gleichzeitig wünschen wir uns aber, dass man uns so sieht wie wir wirklich sind.

(Quelle: Nicole Oesterwind)

Kennst du das?

  • Du hast ständig Angst deinen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein?
  • Du möchtest am liebsten nur für dich sein und ziehst dich von deiner Umwelt zurück?
  • Es fällt dir schwer dich zu konzentrieren und bei einer Sache zu bleiben?
  • Du fühlst dich erschöpft und energielos manchmal auch gereizt?
  • Du hast das Gefühl nur noch zu funktionieren?

Erkennst du dich wieder? Läufst du mit solchen Gefühlen durchs Leben? Lächelnd tust du vor anderen so, alles wäre alles in bester Ordnung? Spätestens jetzt solltest du für dich entscheiden, deine Maske fallen zu lassen. Dadurch, dass du dich ständig verstellst schwächst du dich selbst. So wird der Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug“- verfestigt.  Je länger du mit dieser Maske lebst, desto mehr verkümmert dein strahlendes ich dahinter. Der einzige Mensch der diesen Zustand verändern kann bist du. Erst wenn du beginnst selbstbestimmt zu handeln, unabhängig davon ob du irgendwo anecken könntest, wirst du herausfinden können wer DU bist. Du bist nicht deine Angst, deine Unsicherheit, deine Zweifel. Du weißt das, du bist nicht dieses Gefühl.Du hast in diesem Moment dieses Gefühl, es kommt und geht wie eine Welle. LEBE DICH- nimm dich und deine Gefühle an, verstecke sie nicht, nimm einfach nur wahr und beobachte was sich dir zeigen möchte! Wenn deine Maske fällt, erinnere dich einfach immer wieder daran, wer du warst bevor dir die Welt erzählt hat, wer du zu sein hast….

Und manchmal, sind es nicht die Menschen die sich ändern. Manchmal sind es einfach nur die Masken die fallen.

( Quelle: Unbekannt)

Ich wünsche dir einen guten Start in das verlängerte Wochenende. Erlaube dir selbst zur Ruhe zu kommen.

Vergiss nicht: „Du bist hier um zu Sein und nicht ständig zu machen.“

DU BIST WERTVOLL!

Viel Freude im SEIN…

Marion